Uruguay tut sich schwer mit dem Erbe, dass der ehemalige Präsident José Mujica zurück gelassen hat. Nachdem in Uruguay schon erhebliche Probleme mit syrischen Flüchtlingen aufgetreten sind, muss sich das kleine südamerikanische Land nun mit der häuslichen Gewalt von zwei der sechs aufgenommenen ehemaligen Guantánamo-Häftlingen herumschlagen, die auf Einladung von José Mujica nach Uruguay gekommen sind. Vier Syrer, ein Palästinenser und ein Tunesier waren Ende 2014 aus dem US-Gefangenenlager auf Kuba nach Uruguay gebracht worden.
Die Uruguayerinnen Irina Posadas und Roma Blanco leben mittlerweile getrennt von ihren muslimischen Männern Omar Faraj und Abdul Din Mohamed, gegen die kürzlich richterliche Gewaltschutzverfügungen ergangen sind. Die im sechsten Monat schwangere Roma Blanco fürchtet eine Entführung ihrer Tochter nach der Geburt durch ihren Ex-Mann, damit die Tochter eine islamische Erziehung erhalten könne. Irina Posadas erlebte nach ihrer islamischen Trauung die schwersten sieben Monate ihres Lebens. Sie wurde wie eine Sklavin behandelt, musste eine Burka tragen, erhielt mindestens 8 schwere Faustschläge und wurde zwei Mal von ihrem Mann vergewaltigt.
Beide Frauen kämpfen nun für Gerechtigkeit und protestieren auf dem Unabhängigkeitsplatz in Montevideo für eine lückenlose juristische Aufklärung der ihnen widerfahrenen Gewalt durch ihre muslimischen Ehemänner. Diese planen wiederum einen juristischen Feldzug gegen die Vereinigten Staaten von Amerika, um ihrerseits für das in Guantánamo erlittene Unrecht entschädigt zu werden.
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Sonntag, 31. Januar 2016
Montag, 14. Oktober 2013
Uruguay und Marihuana: Konsum und Handel vor der Legalisierung
In Uruguay wird zum Jahresende erwartet, dass die Kammer der Senatoren einem Gesetz zur Legalisierung von Marihuana zustimmt, das die Abgeordnetenkammer im August 2013 bereits beschlossen hat. Uruguay wird dann das erste Land der Welt sein, in dem die Produktion sowie der Verkauf und Konsum von Marihuana unter staatlicher Aufsicht gesetzlich zulässig sind. Eine Behörde soll die Produktion und den Handel überwachen. Der Eigenanbau von sechs Pflanzen pro Person soll gestattet werden. Bis zu 40 Gramm Cannabis pro Monat sollen in Apotheken zu Festpreisen an registrierte Konsumenten verkauft werden. Für Minderjährige ist der Konsum nicht erlaubt und Werbung für Marihuana dar es nicht geben. In Marihuana-Clubs dürfen bis zu 99 Pflanzen angebaut werden. "Das Problem hinter dem Marihuana ist der Drogenhandel, den ich mehr fürchte als die Drogen selbst. Hundert Jahre Kampf gegen die Drogen haben das Problem nicht gelöst, also muss man pragmatischer sein." begründet Präsident José Mujica die von ihm unterstützte Gesetzesinitiative. Rechtsanwalt Joaquín Panasco aus Montevideo, spezialisiert auf Wirtschaftsrecht und Marketing, sieht durch die kommende gesetzliche Regelung auch kommerzielle Chancen in der überwachten Produktion von Marihuana, der Administration von Marihuana-Clubs und dem Verkauf von Zubehör. Der legale Markt für Marihuanaproduktion, dem Verkauf und dem Konsumzubehör in Uruguay steht bereits in den Startlöchern.
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